Zitrone als Symbol für Vitamin C

Covid-19 und Vitamin C 

Vit­amin C erweist sich als Game Chan­ger in der The­ra­pie von Covid-19 . Das zei­gen über 100 wis­sen­schaft­li­che Studien.

Studienergebnisse

Die Zeit­schrift “Nut­ri­ents” ver­öf­fent­lich­te Im Dezem­ber 2020 eine aus­führ­li­che Über­sicht über Stu­di­en eines inter­na­tio­na­len Teams von Vitamin‑C Exper­ten. Unter ande­rem arbei­te­ten bekann­te For­scher wie Ani­tra C. Carr (Neu­see­land),  Paul E. Marik (USA)  und Patrick Hol­ford (UK) dar­an und beleuch­te­ten über 100 Studien. 

Das Ergeb­nis kann sich sehen las­sen: 
Vit­amin C spielt eine ent­schei­den­de Rol­le für den Ver­lauf sowohl leich­ter als auch schwe­rer Covid-19 Infek­tio­nen. Und nicht nur das – bei kri­ti­schen COVID-19-Fäl­len kann es Leben retten. 

Sterblichkeit reduzieren

Hol­ford hebt als feder­füh­ren­der Autor her­vor, dass die Stu­di­en­re­sul­tat vie­le Wir­kun­gen des Vit­amin C auf­zei­gen, so z.B.: 

  • eine ora­le Ein­nah­me von 8 x 1g Tablet­ten wäh­rend eines Infek­tes (auch Covid-19) kann die Infek­ti­on auf nur 24 Stun­den verkürzen
  • die Sterb­lich­keit bei kri­ti­schen Covid-19 Fäl­len konn­te durch hoch­do­sier­tes, intra­ve­nös gege­be­nem Vit­amin C um 68 Pro­zent ver­rin­gert wer­den

Letz­te­res ist für Hol­ford beson­ders bedeut­sam, denn dadurch kann der Ein­satz von Vit­amin C in der Covid-19-The­ra­pie zum Game Chan­ger wer­den und letzt­end­lich Leben ret­ten. Bereits im Juli 2020 galt eine Sen­kung der Sterb­lich­keit durch das Medi­ka­ment Dexa­me­tha­son um 30 Pro­zent  als Durch­bruch. Dem­ge­gen­über hat der  Ein­satz von intra­ve­nös ver­ab­reich­tem, hoch­do­sier­tem Vit­amin C noch eini­ges mehr zu bie­ten – und das ohne Nebenwirkungen.

Warum Vitamin C bei Covid-19?

Kurz umris­sen, soll­te man Vit­amin C bei Covid-19 Erkran­kun­gen ein­set­zen. Denn 

  • es erschwert das Ein­drin­gen von SARS-CoV‑2 in die Wirtszelle 
  • es akti­viert vie­le anti-vira­le Immunprozesse 
  • es schützt die Gefä­ße und die Lun­ge vor dem Zytokin-Sturm 

Wirkung von Vitamin C 

Zur all­ge­mei­nen Wir­kung von Vit­amin C, hier nur ein klei­ner Aus­schnitt des­sen, was es im Kör­per bewirkt: 

  • stei­gert die Wider­stand­kraft gegen Infektionen 
  • erhöht die Pro­duk­ti­on von Antikörpern 
  • kur­belt die Lym­pho­zy­ten Rei­fung Immun­zel­len)  und Pro­li­fe­ra­ti­on (Ver­meh­rung) an 
  • stei­gert die vira­le Abwehr 

Erhöhter Bedarf 

Es ist auch zu beach­ten, dass es sehr vie­le Zustän­de gibt, bei denen der Bedarf an Vit­amin C erhöht ist, d.h. dann soll­te man ent­spre­chend mehr Vit­amin C zufüh­ren oder sup­ple­men­tie­ren. So z.B. 

  • im Alter 
  • bei Schwan­ger­schaft oder wäh­rend der Stillzeit 
  • bei anhal­ten­dem Stress 
  • im Wachs­tum (Kin­der und Jugendliche) 
  • bei Lei­stungs­sport 
  • Rau­cher
  • bei Vit­amin armer Ernährung 

Eben­so bei vie­len Erkran­kun­gen wie z.B. 

  • Dia­be­tes mellitus 
  • Arthro­se 
  • Osteo­po­ro­se
  • Schild­drü­sen­über­funk­ti­on (Hyper­t­hy­reo­se) 
  • Koro­na­rer Herzkrankheit 
  • Leber- und Nierenerkrankungen 
  • Rheu­ma 
  • Gastri­tis 
  • Magen-Darm-Erkran­kun­gen etc. 

Mangelsymptome

Mög­li­che Sym­pto­me eines Vit­amin C‑Mangels sind:

  • Antriebs­lo­sig­keit 
  • Glie­der- und Gelenkschmerzen 
  • Lei­stungs­schwä­che 
  • Reiz­bar­keit 
  • Müdig­keit 
  • Infekt­an­fäl­lig­keit 
  • Wund­hei­lungs­stö­run­gen 
  • Erhöh­te Blutungsneigung 
  • Blu­ten­des Zahn­fleisch, Locke­rung und Aus­fall der Zäh­ne, Kari­es und Parodontitis 
  • Psy­chi­sche Ver­än­de­run­gen wie Schwer­mü­tig­keit und Depressionen 
  • Erhöh­te Histaminsensibilität 

Vorsorge

Herbst und Win­ter ste­hen vor der Tür, und wer für sich sorgt und sein Immun­sy­stem stärkt ist bes­ser für die kal­te Jah­res­zeit auf­ge­stellt und geschützt. Vit­amin C soll­te dabei nicht feh­len, denn in der Tat ist ein Man­gel viel wei­ter ver­brei­tet, als man das anneh­men würde. 

Spre­chen Sie uns an für einen umfas­sen­den Ein­nah­me­plan oder ent­spre­chen­de Empfehlungen.

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