Körperwunder: Haarsträubend


“Es ist töricht, sich im Kummer die Haare zu raufen, denn noch niemals ist Kahlköpfigkeit ein Mittel gegen Probleme gewesen.”
Mark Twain

Haarsträubend - Renner & Pfeiffer - Praxis für Naturheilkunde

© Erika Hartmann / pixelio.de

Während man von manchen Ausdrücken des Volksmundes nicht genau weiß woher sie stammen, haben die Ausdrücke “haarsträubend” und “die Haare stehen mir zu Berge” in der Tat eine anatomische Grundlage.

Der Mensch hat im Durchschnitt 120.000 Haare auf dem Kopf (Blonde mehr, Rothaarige am wenigsten), und vermutlich hundert tausende mehr am Körper, denn mit wenigen Ausnahmen (Handflächen, Fingerinnenseiten, Fußsohlen, Brustwarzen, Lippenrot) ist die gesamte äußere Haut des Menschen behaart.Tatsächlich kann sich jedes einzelne dieser Haare sträuben bzw. aufstellen, was uns unter anderem die sogenannte “Gänsehaut” beschert (Verliebte wissen wovon ich rede…).

Aber wie geht das?

Ganz einfach – jedes einzelne Haar hat einen aus glatter Muskulatur bestehenden kleinen Haaraufrichtemuskel mit dem schönen Namen Musculus arrector pili (auch Haarbalgmuskel oder Pilomotor). Er richtet das Haar bei Kälte oder psychischen Einflüssen wie Erregung und Wut auf. Anstatt sich also beim nächsten Ärgernis die Haare zu raufen, freuen Sie sich doch lieber über dieses kleine Wunder unseres so perfekt designten Körpers.

Quelle:

  1. http://flexikon.doccheck.com/de/Musculus_arrector_pili
  2. http://de.wikipedia.org/wiki/Haar

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