Cortisol wird u.a. bei Stress ausgeschüttet. Die aktuelle Studie der Neurowissenschaftler an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat gezeigt, dass bereits eine einzige Dosis des Stresshormons nicht nur die Erinnerungszentrale im Hippocampus stört, sondern auch Auswirkungen auf die Plastizität von Sinnesarealen des Gehirns hat.
Die Forscher sehen eine deutliche Relevanz für klinische Anwendungen, da Kortikosteroide wie Cortisol häufig in der Behandlung von immunologischen und neurologischen Erkrankungen eingesetzt werden. Die gezeigten Auswirkungen auf das Wahrnehmungslernen könnten jedoch auch Rehabilitationsmaßnahmen (z. B. nach einem Schlaganfall) negativ beeinflussen, die häufig auf solchen Lernprozessen beruhen. Weitere Details im Artikel …