Was das Rauchen mit den Genen macht


Wis­senschafter des Uni­ver­sität­sklinikums Ham­burg-Eppen­dorf haben neue moleku­lare Vorgänge als Fol­gen des Zigaret­tenkon­sums unter­sucht,  konkret das Gen für einen Rezep­tor, der an der Entzün­dung und Neu­bil­dung von Blut­ge­fäßen beteiligt ist. Dieses wird bei Rauch­ern häu­figer abge­le­sen als bei Nich­trauch­ern.

Bei Rauch­ern war das Gen für den G‑Pro­tein-gekop­pel­ten Rezep­tor 15 (GPR15) wesentlich aktiv­er als bei Nich­trauch­ern: Je mehr jemand rauchte, desto stärk­er wurde das Gen für GPR15 abge­le­sen. Dieses Gen ist sowohl an der Neu­bil­dung von Blut­ge­fäßen als auch an Entzün­dungsvorgän­gen beteiligt. Seine genaue Rolle bei diesen Vorgän­gen ver­ste­ht man aber noch nicht. Mehr im Artikel